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Auguste Städele

Auguste Städele
Bäuerin und Fotografin

80 Seiten, rund 73 Fotos
Format 21 x 16 cm, Softcover
Preis: 9,80 Euro
ISBN-Nr. 978-3-931951-40-5

Aufgrund der aktuellen Berichte in Presse und TV zum Fotonachlass von Auguste Städele:

Bei uns wurde das bisher einzige Buch über den historischen Nachlass der Auguste Städele veröffentlicht.

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Vor wenigen Jahren wurde in Missen der fotografische Nachlass von Auguste Städele (1879-1966) in eine Dachboden aufgefunden. Als Bauerntochter zusammen mit acht Geschwistern aufgewachsen, erhielt sie als junge Frau vom Dorfpfarrer das ungewöhnliche Geschenk einer Kamera. Bereits in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wurde sie damit zur bildlichen Chronistin ihrer Familie und ihres Heimatortes. Zwischen 1900 und 1920 entstanden etwa 530 Glasplatten-Negative, die sich bis heute im Besitz der Familie Städele erhalten haben. Die Bilder lassen den Betrachter am Familienleben der Fotografin teilhaben. Viele Aufnahmen sind darüber hinaus auch eine einzigartige Chronik des Allgäuer Dorflebens vor dem Ersten Weltkrieg: Sie zeigen Häuser in Missen, die Menschen des Dorfes im Porträt sowie ihre Arbeit und „Freizeit“.

Als junge Frau und Bäuerin war die Fotografin Auguste Städele zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine äußerst ungewöhnliche Erscheinung in einem von Männern dominierten Beruf. Viele spannende Fragen möchte diese Ausstellung aufwerfen: Warum hat die junge Bauerntochter mit dem Fotografieren begonnen, warum kurz nach dem Ersten Weltkrieg aufgehört? Wie funktionierte der „Betrieb“ in ihrem privaten „Atelier“, das im Garten des Bauernhofs mit bemalten Stoff-Kulissen aufgebaut wurde?