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Freilichttheater Eglofs mit Neuinszenierung
diebslichter-flyer

Verlosung zu DIEBSLICHTER
Neues von der Freilichtbühne Stiller Winkel

vom 25.  Juni bis 30. Juli 2011,
Spielbeginn um 20.15 Uhr,
auf der Freilichtbühne
"Stiller Winkel" in Eglofs
Spieltermine verlängert bis zum 30. Juli


Wir verlosen 2 x 2 Freikarten für den Spieltermin am 9. Juli 2011, 20.15 Uhr.

Die Gewinner stehen fest! Gewonnen haben:

Karola Kathan aus Tettnang
Thomas Merath aus Memmingen

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß auf der Freilichtbühne Stiller Winkel!



Informationen und Kartenreservierung:
Mo. 19:30 bis 22 Uhr.; Di. bis Fr. 16 bis 18 Uhr Tel.: 075 66/ 90 77 23
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Geschichts- und Heimatverein Eglofs)

Eintrittspreise: Erwachsene 12 €, Schüler 6 €

Diebslichter - Spielzeiten:

Spieltage sind: 25. Juni (Premiere), 29. Juni, 1. Juli, 2. Juli, 3. Juli, 6. Juli, 8. Juli und 9. Juli.
Auf Grund der rießigen Nachfrage wurden das Theater bis zum 30. Juli verlängert und um folgende Zusatztermine erweitert: 20. Juli, 22. Juli, 24. Juli, 27. Juli, 29. Juli, 30. Juli

Spielbeginn ist jeweils um 20.15 Uhr im „Stillen Winkel“, der Freilichtbühne im Zentrum von Eglofs.

Diebslichter - die Geschichte:

An der Freilichtbühne „Stiller Winkel“ in Eglofs wird mit dem Stück „Diebslichter“ die Freilichtspielsaison eröffnet. Das Stück schildert das Bettler- und Gaunermilieu der ersten Hälfte des 18. Jahrunderts im Allgäu. Räuber und Bettler stellten in der Vergangenheit immer ein großes soziales Problem dar. Durch die vielfach begangenen Straftaten dieser sozialen Unterschicht lebten unsere Vorfahren in ständiger Angst. Die „Räuberhöhle“ und das „Bettlerwäldele“ im Osterwald bei Eglofs sind Bezeichnungen, die heute noch auf die Existenz dieser Bettler und Gauner in unserer Umgebung hinweisen. Während bisher in den bekannten historischen Räubergeschichten, unter anderem vom „Schwarzen Vere“ oder Räuber Mathias Kneißl und in vielen Märchen diese Erscheinung meistens heroisch und romantisierend dargestellt wurde, zeichnete die Wirklichkeit des Eglofser Stückes ein anderes – ein weniger romantisches Bild.

Diebslichter - die Handlung:
Man schreibt das Jahr 1738. Johannes Kehle zieht mit seiner kranken Frau auf der Bettlerfuhre durchs Land. Der „Bürckenbauer“, wie er auch genannt wird, lebt von der Herstellung von Reisigbesen und vom Betteln. Als er sich einer Gruppe von Vaganten und Räubern anschließt, erfährt er vom Mythos der Diebslichter. Diebslichter sind nach einer Sage aus dem Bettler- und Räubermilieu Kerzen, die aus den Fingern ungeborener Kinder von hingerichteten Frauen oder Selbstmörderinnen gewonnen werden. Sie sollen die Fähigkeit haben, den Träger eines solchen Lichtes Schutz vor Entdeckung bei einem Einbruch zu verleihen. Kehle verlobt sich mit der Bettlerin Eva Zerberin. Eine kirchliche Hochzeit wird jedoch vom örtlichen Pfarrer wegen der schlechten finanziellen Verhältnisse des Bürckenbauers abgelehnt. Die Bettlerin gibt dem Bürckenbauern den Laufpass. In der Auseinandersetzung kommt es zu einem Mord. Auf der Flucht sieht der Bürckenbauer in Diebslichtern seine Rettung. Er verdächtig die Badwirtin, dass sie damit etwas zu tun hat und verlangt von ihr die Herausgabe dieser Diebslichter. Kehle wird dabei gefasst und später hingerichtet.

Das Theaterstück wurde nach Originalakten von Karl Stiefenhofer geschriebenen und vom Geschichts- und Heimatverein Eglofs in die Freilichtspielsaison 2011 aufgeführt. Es handelt sich hierbei um einen Fall aus dem Jahre 1738, welcher sich im Bad Malleichen abspielte. Das Stück wurde 1998 zum erstenmal mit großem Erfolg auf der Freilichtbühne Stiller Winkel in Eglofs aufgeführt. Regie führt bei dieser Neuinszenierung wiederum der bekannte Altusrieder  Regisseur Hanns Schuschnig zusammen mit seinem Sohn Tristan.

Weitere Informationen finden Sie auf www.diebslichter.de